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Bei der Einrichtung
von Meerwasseraquarien spielen Korallen meistens
eine Hauptrolle. Das war vielleicht nicht immer so, aber durch
die neue Aquarientechnik ist es heute sehr gut möglich, Korallen
zu pflegen und zwar sowohl Weich- als auch Steinkorallen.
Die Entscheidung,
auf welche Korallengruppe man sich spezialisieren will, steht
am Anfang jeder Einrichtung eines Merwasseraquariums.
Steinkorallen
(Scleractinia)
Steinkorallen
sind erheblich schwieriger zu halten, als Weichkorallen
- weiter unten gehen wir darauf ein, was für Unterschiede
bei der Einrichtung des Meerwasseraquariums beachtet werden müssen.
Bei den Steinkorallen
(also die Ordnung Scleractinia in der Unterklasse Hexacorallia
> s. dazu mehr auf der Taxonomie-Seite)
gilt es zunächst eine Begrifflichkeit einzuführen, die
sich in der Aquaristik entwickelt hat und mit der biologischen
Systematik der Korallen eigentlich nichts zu tun hat: Es
geht um die Unterscheidung zwischen LPS Korallen (Large
Polyp Scleractinia) und SPS-Korallen (Small
Polpy Scleractinia).
Diese Unterscheidung,
die aber eben keinerlei Begründung in der wissenschaftlichen
Systematik der Korallen hat, ist für den Aquarianer von Bedeutung
wegen der unterschiedlichen Pflegebedürfnisse der
beiden Gruppen. Insbesondere geht es natürlich um den Platzbedarf:
LPS-Korallen brauchen mehr Platz und sind unverträglicher.
Wenn sie zu eng stehen, können sie lange Kampftentakel
ausfahren. Andererseits sind sie erfahrungsgemäß leichter zu
halten; vor allem sind sie weniger anspruchsvoll bei den Lichtverhältnissen.
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